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Lehrstuhl für Theorie und Empirie schulischer Bildungsprozesse

Forschungspraktikum / Mitarbeit im Forschungsprojekt

Titel: KIESEL – Kreativität und selbstreguliertes Lernen

Kurzbeschreibung:

Das Projekt KIESEL, eingebettet in die Zürcher Längsschnittstudie LEAPS, untersucht die Entwicklung von Kreativität und Selbstregulation im frühen Kindesalter. Auf Basis theoretischer Modelle des divergenten Denkens und des kreativen Prozesses (Barbot, 2018; Kaufman & Beghetto, 2009) werden im Projekt unter anderem Zeichenprodukte, offene Antworten und Prozessdaten von Kindergartenkindern aus einer digitalen Kreativitätsaufgaben analysiert.
 
Sie unterstützen das Forschungsteam insbesondere bei:
  • Pilotierung des Instruments in der ersten Klasse
  • Erstellung einer Skalendokumentation
  • Codierung offener Antworten und Zeichnungen von Kindergartenkindern
  • Mitarbeit an der Datenbereinigung und Vorbereitung statistischer Analysen
 Voraussetzungen
  • Sehr selbstständige und zuverlässige Arbeitsweise
  • Kritisches und sorgfältiges Denken
  • Interesse an quantitativer (und qualitativer) Forschung
  • Präzise Dokumentation und Offenheit für theoriegeleitete Analyse

Ansprechperson:

Miriam Compagnoni

Besonderes:

Das Praktikum bietet die Möglichkeit, zentrale forschungspraktische Kompetenzen zu erwerben und aktiv an einem innovativen Projekt zur Kreativitätsentwicklung im Kindergarten mitzuwirken. Die Erkenntnisse sollen unter anderem in die Lehrpersonenbildung einfliessen. LEAPS ist ein Projekt der Bildungsplanung der Bildungsdirektion Kanton Zürich. Im Praktikum werden Sie u.a. mit den Arbeitsgruppen verschiedener Hochschulen bzw. Universitäten aus dem In- und Ausland in Kontakt kommen.

Forschungspraktikum / Mitarbeit im Forschungsprojekt

Titel: Chance P+

Kurzbeschreibung:

Das Förderprogramm Chance P+ von Allianz Chance+ zur Reduktion von Bildungsbenachteiligung unterstützt Schüler:innen mit Potenzial aus bildungsfernen Familien und/oder mit Migrationshintergrund beim Übertritt von der Primar- in die Sekundarstufe durch ausserunterrichtliche Förderung. Empirische Befunde zeigen, dass diese Kinder trotz gleicher oder vergleichbarer Leistung beim Übertritt häufiger in tiefere Leistungsniveaus eingeteilt werden – mit langfristigen Nachteilen für ihren weiteren Bildungsweg. Chance P+ setzt hier an, indem es sowohl die Schüler:innen fördert als auch Lehrpersonen für die Erkennung verborgener Potenziale sensibilisiert.

Im Rahmen der wissenschaftlichen Begleitevaluation führen wir über mehrere Messzeitpunkte hinweg standardisierte Befragungen sowie Fokusgruppengespräche mit Lehrpersonen und Schüler:innen durch. Im Mittelpunkt stehen dabei Fragen zur Wirksamkeit und zum wahrgenommenen Nutzen des Programms sowie zu den Chancen und Herausforderungen bei dessen Umsetzung.

Im Forschungspraktikum besteht die Möglichkeit, in der Planung und Durchführung der Datenerhebungen (Interviews und standardisierte Befragungen) sowie in der Aufbereitung und Analyse der erhobenen Daten (qualitativ und quantitativ) mitzuwirken.

Ansprechperson:

Claudia Marusic

Besonderes:

Das Praktikum richtet sich an Studierende mit Interesse an Bildungsbenachteiligung. Für die Datenerhebung sind eigene Erfahrungen als Lehrperson hilfreich, aber nicht erforderlich. Vorkenntnisse in quantitativen oder qualitativen Forschungsmethoden sind ebenfalls von Vorteil, aber keine Voraussetzung.

Forschungspraktikum (BA) / Mitarbeit in Forschungsprojekt bei Datenaufbereitung und -analyse (MA)

Titel: LEAPS (Zurich Learning Progress Study): Lehrpersonen-Kurzbefragung auswerten

Kurzbeschreibung:

Mit der Zürcher Lernverlaufserhebung (LEAPS-ZH) will die Bildungsdirektion die Lern- und Bildungsverläufe von Schülerinnen und Schülern während der obligatorischen Schulzeit untersuchen. Im Vordergrund steht dabei die Entwicklung der fachlichen und überfachlichen Kompetenzen. Die Studie soll insbesondere aufzeigen, wie Lern- und Bildungsverläufe von individuellen und sozialen Merkmalen abhängen. Unter der Leitung von Prof. Dr. Martin Tomasik und Prof. Dr. Elisabeth Moser Opitz beteiligen sich mehrere Professoren und Professorinnen am Institut für Erziehungswissenschaft, dem Institut für Bildungsevaluation, der PHZH, der PHTG und des Jacobs Centers für Productive Youth Development am Projekt. 

In der ersten Erhebungswelle wurden neben verschiedenen Kompetenzen von Schulkindern mit einem Lehrpersonen-Kurzfragebogen auch Informationen über den Klassenkontext gesammelt. Im Forschungspraktikum sollen diese Daten aufbereitet, dokumentiert und teilweise analysiert werden.

Ansprechperson:

Kai Schudel

Besonderes:

Dieses Praktikum erfordert Interesse am Umgang mit quantitativ erhobenen Daten. Im Vordergrund steht die Aufbereitung und Dokumentation der Daten. Diese Dokumentation fliesst in die LEAPS-Berichterstattung ein.
Bei Interesse an analytischen Verfahren, kann das Forschungsteam auch bei dem Vergleich der Lehrpersonen-Daten mit Daten aus der Perspektive der Kinder unterstützt werden. Eine Kombination mit einer Masterarbeit auf im Projekt erhobenen Daten bietet sich an.

Mitarbeit in Forschungsprojekt bei Planung und Erhebung (MA)

Titel: MindMINT

Kurzbeschreibung:

Das Projekt MindMINT entwickelt und evaluiert ein interaktives Online-Tool zur Förderung eines Growth Mindset und der Partizipation von Schülerinnen im MINT-Bereich. Das Projekt wird geleitet von Dr. Miriam Compagnoni (Oberassistentin von Prof. K. Maag Merki, Professur für Theorie und Empirie schulischer Bildungsprozesse) und Prof. Dr. Yves Karlen (Professur für Gymnasialpädagogik und Lehr-Lernforschung). Das Projekt wird in Zusammenarbeit mit der Schweizerischen Akademie der Technischen Wissenschaften durchgeführt. Im Rahmen des Forschungspraktikums arbeiten Sie mit bei der Erstellung des Online-Tools, der Erstellung der wissenschaftlichen Online-Umfragen, der Erstellen der Erhebungsdokumentation, der Pilotierung sowie der Rekrutierung von Lehrpersonen und Klassen (Sekundarstufe).

Ansprechperson:

Miriam Compagnoni

Besonderes:

Dieses Praktikum erfordert Interesse für die Förderung und Entwicklung motivationaler Orientierungen, digitale Kompetenzen sowie die Auseinandersetzung mit unterschiedlichen Interventionen im Bereich Mindset (Dweck et al.) und MINT (Fokus auf Mädchen/Geschlechterrollen). Erfahrung in der Arbeit mit Sekundarschulen wird begrüsst.